

Beratungsstelle Frauennotruf Frankfurt - Wer und was steckt dahinter?
Frauennotrufe und –beratungsstellen leisten in Deutschland den hauptsächlichen Anteil der ambulanten Beratung und Hilfestellung für weibliche Opfer von Gewalt. Die Einrichtungen haben durch ihre Öffentlichkeitsarbeit und politische Arbeit in den vergangenen 30 Jahren maßgeblich zur Aufklärung, zu Gesetzesreformen und zur Verbesserung der Situation gewaltbetroffener Frauen beigetragen.
Die Beratungsstelle Frauennotruf Frankfurt wurde 1982 gegründet und wird durch einen mildtätigen Verein unterhalten. Dieser ist autonom und nicht an eine Partei oder Konfession gebunden.
Die Stadt Frankfurt und das Land Hessen fördern unsere Beratungsstelle seit 1984 mit Zuschüssen.
Ein Leitgedanke unserer Arbeit ist die Stärkung des Rechtsselbstbewusstseins von Mädchen und Frauen, sowie das Herstellen von Schutz und sicheren Lebensverhältnissen.
Das Team
Unser Mitarbeiterinnenteam besteht aus einer Diplom-Sozialarbeiterin, einer Diplom-Pädagogin und einer Diplom-Politologin. Die Mitarbeiterinnen arbeiten unter Supervision. Unterstützt werden sie durch ein ehrenamtliches Fachgremium aus Psychologinnen, Juristinnen, Ärztinnen und weiteren engagierten Frauen.
Alle Mitarbeiterinnen haben langjährige Erfahrung und Kompetenz in der Arbeit mit von Gewalt betroffenen Frauen und Mädchen.
Qualitätsstandards
Wir arbeiten orientiert an den Qualitätsstandards des Bundesverbands der Frauenberatungsstellen und Frauennotrufe (bff). Diese ‚Handreichung zur Qualitätsentwicklung und Qualitätssicherung in der Beratungsarbeit der Frauennotrufe und Frauenberatungsstellen’ beinhaltet eine systematische Darstellung der Qualität der Arbeit von Frauenberatungsstellen und Frauennotrufen. Sie liegt als Broschüre vor und kann in der Geschäftsstelle des bff bzw. im Online-Angebot des bff bestellt werden.
Ethikrichtlinien und Satzung
Die folgenden Ethikrichtlinien sind als Anhang der Geschäftsordnung für alle Mitgliedseinrichtungen im Bundesverband der Frauenberatungsstellen und Frauennotrufe verbindlich.
Sie dienen
- dem Schutz der Klientinnen vor unethischem und unprofessionellem Handeln,
- der Förderung des ethischen Diskurses innerhalb des Verbandes,
- der Handlungsorientierung der Mitgliedseinrichtungen und ihrer Mitarbeiterinnen.
- als Grundlage für die Klärung von Beschwerden und Konflikten.
Ehtikrichtlinien des bff (PDF, 152 KB)
Satzung des Vereins
Satzung des Vereins (PDF, 21 KB)