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Aktuelle Plakatkampagne

Warum hat sie sich nicht gewehrt, nicht geschrien, warum war sie alleine oder so spät unterwegs, warum hatte sie an, was sie an hatte, warum hat sie Alkohol getrunken, warum war sie überhaupt unterwegs?

Frauen und Mädchen berichten nicht selten, dass Sie mit diesen Vorwürfen konfrontiert wurden.

Mit unserer neuen Plakatkampagne starten wir einen Gegenentwurf, indem wir  Beschuldigungen stark überzeichnen und Alltagssituationen gegenüber stellen.

Wir wollen den Vorurteilen und Vorwürfen widersprechen, indem wir deren Absurdität verdeutlichen und hoffen dies hilft dabei, sich von grundlosen Vorwürfen zu distanzieren.

Große Unterstützung erhielten wir von der Werbeagentur Y&R, die seit mehr als 10 Jahren pro bono für die Beratungsstelle Frauennotruf erfolgreiche Kampagnen erarbeitet. Einige davon wurden mehrfach mit wichtigen Branchenpreise ausgezeichnet.

„Es ist immer schwierig, für Tabuthemen zu werben. Da braucht es viel Fingerspitzengefühl, um niemanden vor den Kopf zu stoßen. Deshalb haben wir uns ganz bewusst gegen Motive mit Schockwirkung entschieden, die womöglich Unbehagen und Abwehr auslösen könnten“, erläutert Uwe Marquardt von Y&R. „Bei unserer aktuellen Kampagne haben wir uns vielmehr für einen  humorvollen, aufklärenden Ansatz entschlossen, der der Gesellschaft vor Augen führen soll, dass eine Vergewaltigung nicht provoziert werden kann, sondern die Tat immer vom Täter ausgeht.“

Insgesamt werden zehn unterschiedliche Kampagnenmotive zwischen dem 11. und 21. November 2016 an zentralen Großflächen in der Stadt zu sehen sein.

Ergänzend zu den Plakaten werden zusätzlich zwei Motive als Edgar Cards in der Frankfurter Gastronomie ausgelegt.

Zudem stehen die Motive zum Download auch hier und bei Facebook zur Verfügung

Herzlichen Dank für die große Unterstützung bei der Verwirklichung unserer Ideen

an das Jugend und Sozialamt der Stadt Frankfurt
und an die Werbeagentur Y & R.

Jugend- und Sozialamt Frankfurt am Main
Young & Rubicam